Hair Care: Herbal Essences »Verwöhnende Feuchtigkeit«

Vor einiger Zeit habe ich meine Twitter-Follower gefragt, was sie so an Haarpflegeprodukten empfehlen können. Einige Male wurden auch Produkte von Herbal Essences genannt. Die Marke selbst kenne ich schon sehr lange … damals verkaufte Herbal Essences die Shampoos noch in etwas größeren Flaschen (in etwa so wie diese hier). Ich selbst habe damals auch das rosa Shampoo benutzt und fand es damals schon toll – wenn auch nicht ganz so toll wie in den alten Werbefilmen gezeigt wird:

Nichtsdestotrotz – oder gerade deswegen – ist die Marke bei mir nie ganz in Vergessenheit geraten. Irgendwann sind jedoch die älteren Flaschen aus den Regalen verschwunden … und sind durch neue ersetzt worden. Dies ist mir bis vor ein paar Wochen nicht bewusst gewesen; erst als ich mich bezüglich der aktuellen Produktpalette von Herbal Essences informierte, wunderte ich mich, dass die Flaschen »auf einmal« so anders aussahen …

Doch auch das hat mich natürlich nicht davon abgeschreckt, der Empfehlung meiner Twitter-Follower nachzugehen und so ging ich vor ein paar Wochen extra deswegen zum DM und holte mir die Pflegeserie meiner Wahl: Verwöhnende Feuchtigkeit

Die Pflegeserie meiner Wahl

Herbal Essences Verwöhnende Feuchtigkeit – Shampoo, Spülung und Maske

Wieso ich auf gerade diese Pflegeserie gekommen bin? Ich habe ganz einfach den Produktkonfigurator von Herbal Essences ausprobiert. Dort beantwortet man ein paar Fragen zur Haarstruktur, -länge und -typ und dem, was man gerne hätte, und – schwupps! – bekommt man die passende Pflegeserie vorgeschlagen.

Trotzdem habe ich mich natürlich etwas auf der Website umgesehen und schwankte letztendlich zwischen »Verwöhnende Feuchtigkeit« mit Kokosnuss- und Orchideen-Extrakten und »Orientalischer Traum« mit Arganöl-Extrakten. Da es bei letzterem allerdings keine dazu passende Kur gab, nahm ich diesen Fakt als ausschlaggebenden Punkt und entschied mich für erstere Pflegelinie, die mir vor allem wegen der kokosnussigen Inhaltsstoffe gefiel. Außerdem mag ich den Geruch seit einiger Zeit sehr gerne!

Für ca. acht Euro finde ich die Serie mehr als erschwinglich. Die Kur war allerdings die letzte im Regal, was ja auch irgendwie für sie spricht, oder? Ich kaufte die Produkte an einem Samstag, was sich gut traf, denn Samstag ist bei mir Badetag! Da meine Haare frisch gefärbt und deswegen sowieso etwas strapaziert waren, wurden Shampoo, Spülung und Kur gleich einer richtigen Bewährungsprobe unterzogen.

Meine Meinung

Die halbe Shampoo-Flasche ist jetzt leer, deswegen traue ich mich nun, meine »Review« und somit Meinung abzugeben.

Das Shampoo hat einen intensiven, aber keinesfalls störenden Geruch. Ich würde es eher als exotisch bezeichnen, die Kokosnuss ist meiner Meinung nach nicht sehr penetrant. Es hat einen Klappverschluss, aus dem man sehr gut portionieren kann. Ich benötige bei meiner Haarlänge (etwas mehr als schulterlang) ca. eine walnussgroße Menge. Es schäumt gut, was für die meisten ja ein subjektiver Eindruck ist, dass es gut säubert – natürlich ist es das nicht, aber irgendwie fühlt es sich merkwürdig falsch auf dem Kopf an, wenn ein Shampoo nicht schäumt. Die Haare fühlen sich nach dem Auswaschen ebenfalls sauber an – nicht mehr fettig wie vor der Wäsche. Seidig sind sie aber noch nicht – dafür gibt es ja aber die Spülung oder neu-deutsch den Conditioner.

Ohne Spülung würde ich das Shampoo nicht empfehlen, nur in Kombination machen die beiden Sinn. Die Spülung ist (wie das Shampoo übrigens auch) sehr ergiebig. Man braucht nicht sehr viel. Die Flasche hat ebenfalls einen Klappmechanismus, mit dem das Produkt ebenfalls gut portionierbar ist. Die Spülung steht – wie im Bild ersichtlich – immer auf dem Kopf, damit das Produkt nicht erst »vorlaufen« muss. Das finde ich sehr gut! Man massiert es übrigens lediglich ein und kann es direkt wieder ausspülen. Die Haare fühlen sich danach top-gepflegt an.

Eigentich könnte man an dieser Stelle nun schon aufhören. Aber da gibt es ja noch die Kur, oder wie Herbal Essences es nennt: die Maske. Sie hat die Textur, wie man sie von Kuren oder Masken gewöhnt ist. Eher fest als flüssig kann man sie gut aus dem Tiegel portionieren. Ich nehme meistens zwei Fingerkuppen voll und verteile die erste Portion auf meinem Kopf – vom Ansatz bis etwa zu dem Punkt meiner Haare, wo ich mir normalerweise einen Zopf machen würde. Dann hole ich noch eine zweite Portion und gebe diese in die Längen und die Spitzen. Nachdem ich das Produkt einmassiert habe, klammere ich mir meine Längen mit einer großen Haarklammer an meinem Kopf fest und nutze die 3-5 Minuten, die ich sie einwirken lasse, anderweitig. Danach wird die Kur ausgespült und die Haare sind wunderbar weich und seidig!

So mache ich das eigentlich mit jeder Haarwäsche. Shampoo – Spülung – Kur. Meinen Haaren ist das nicht zu viel und sie fetten auch nicht zu schnell nach (was bei anderen, teureren Pföegeprodukten doch öfters der Fall war!). Ich bin sehr zufrieden mit meiner aktuellen Haarroutine und werde die Produkte auf jeden Fall leer machen.

Als nächstes werde ich wohl noch die oben genannte Reihe »Orientalischer Traum«, sowie die Reihe »Clearly Naked Feuchtigkeit« mit Kräuter- und Minz-Extrakten ausprobieren. Vor allem zweitere finde ich interessant, da diese 0% Silikone, Parabene und Farbstoffe enthalten.1 Auf der Website von Herbal Essences kann man sich (angeblich) kosteblose Proben zuschicken lassen. Leider hat das bei mir bisher noch nie geklappt, der Button funktioniert nicht.


Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag ist in keinster Weise von Herbal Essences gesponsert. Alle Meinungen und Erfahrungswerte innerhalb dieses Blogposts spiegeln meine eigenen wider. Ich habe mir die Produkte alle selbst gekauft und möchte hier nur meine Erfahrungen damit weitergeben.

Bildquelle(n): Die Rechte aller Bilder in diesem Blogpost liegen bei Herbal Essences. Mit freundlicher Genehmigung via Facebook durfte ich diese im Rahmen meiner Berichterstattung nutzen.


  1. laut Hersteller; Inhaltsstoffe laut codecheck.info: Aqua, Sodium Laureth Sulfate, Sodium Lauryl Sulfate, Sodium Chloride, Sodium Citrate, Sodium Xylenesulfonate, Cocamidopropyl Betaine, Parfum, Sodium Benzoate, Hydroxypropyl Methylcellulose, Citric Acid, Limonene, Tetrasodium EDTA, Hexyl Cinnamal, Hydroxycitronellal, Linalool, Propylene Glycol, Mentha Piperita Oil, Menthol, Mentha Arvensis Leaf Oil, Citronellol, Magnesium Nitrate, Rosmarinus Officinalis Leaf Extract, Methylchloroisothiazolinone, Magnesium Chloride, Methylisothiazolinone, Potassium Sorbate

Katharina

Ich bin Jahrgang ‘89, »digital native« und arbeite als Web-Entwicklerin in Frankfurt. Ich mag Webdesign, Fotografie, mein iPhone, Cookies und Latte Macchiato.

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