7 Songs aus meiner Jugend

Im Moment sehe ich auf Facebook immer wieder Menschen, die sieben Tage lang sieben Lieder aus ihrer Jugend posten und damit dann weitere Menschen nominieren. Ich wurde inzwischen auch nominiert und fand das Thema aber zu gut, um es nur auf Facebook zu belassen – daher bekommt ihr hier in einem Blogpost nach Ende meiner sieben Tage meine sieben Videos/Songs vorgestellt.

Ich werde hier aber niemanden nominieren, sondern es jedem frei überlassen, sich mir anzuschließen und seine eigene Liste zu kuratieren. Hier seht ihr nun meine sieben Songs:

Die einzelnen Lieder habe ich aus jeweils einem bestimmten Grund dieser Playlist hinzugefügt. Hier seht ihr, warum:

Sonntag, 11. Oktober 2015

Die Ärzte – Männer sind Schweine (1998)

Heute ist mein erster Tag, und darum gibt es bei mir auch das erste Lied bzw. die erste Single, die ich von meiner All Time Favourite-Band jemals besaß – Männer sind Schweine von Die Ärzte.

Mit dem Video verbinde ich außerdem noch MTV (als dort noch Musik-Videos liefen!), meinen ersten eigenen Fernseher, Computer und Lara Croft bzw. Tomb Raider – ein Spiel, welches ich von Teil 1 bis 4 durchgehend geliebt und in meiner Jugend gespielt habe.

Montag, 12. Oktober 2015

Avril Lavigne – Sk8er Boi (2002)

Tag Nummer 2, Lied Nummer 2. Mit diesem Song verbinde ich vor allem meine erste »Jugendsünde«. Eine Klassenkameradin und ich performten damals dieses Lied vor einem (für uns) ziemlich großen Publikum – und wir waren wirklich nicht gerade Singstars. Damals wollte ich mir einfach selbst beweisen, dass ich das schaffe. Aus diesem Grund ist es heute für mich eine sehr bittersüße Erinnerung … und ich wundere mich tatsächlich noch heute darüber, dass ich den Songtext einfach nicht vergessen kann.

Außerdem fand ich Avril einfach lange Zeit sehr cool mit ihrem rebellischen Look und den verrückt gesträhnten Haaren. Mein Zimmer war voll mit ihren Postern (siehe z.B. auch im Headerbild). Sie war daher auch eine Art »Modevorbild« für mich, auch wenn ich an sich nie wirklich so herumgelaufen bin.

Dienstag, 13. Oktober 2015

McBusted – Thunderbirds are Go (2003/2013)

Bevor hier irgendeiner meckert: ja, die Band gab es in meiner Jugend noch nicht. Trotzdem habe ich sie auserwählt, weil aus meinem damaligen Boyband-Crush Busted (insbesondere Charlie) und einer anderen meiner damaligen Lieblingsbands, McFly, besteht. Und weil ich hier effizient arbeiten wollte, habe ich kurzerhand beide Bands in einen Song gesteckt – gut, was?

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Green Day – Wake me up, when September ends (2005)

Tja, der September ist jetzt zwar schon um, aber dieses Lied werde ich niemals vergessen, da es mich auch heute noch an die Trennung von meinem allerersten Freund erinnert – zu der Zeit kam das Lied nämlich raus und ich heulte ohne Ende … wie man das eben so macht als Teenager.

Nichtsdestotrotz ist Green Day eine wunderbare Band. Das Album »American Idiot« erinnert mich stark an Queens »Bohemian Rhapsody«, einfach, weil es eine große Geschichte darstellt, die in mehreren Songs erzählt wird. Queen hat das in einen Song gepackt, Green Day eben auf ein Album ausgeweitet.

Und wer auf Mashups steht, dem kann ich Dean Gray – American Edit ans Herz legen – das komplette Green Day-Album mit anderen tollen Songs gemashupt.

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Incubus – Anna Molly (2006)

Zu dieser Zeit wurde ich großer Incubus-Fan (ich habe sie bis heute leider nicht live sehen können!) und war sehr viel im Chat knuddels.de unterwegs. Auch heute drehe ich das Radio noch voll auf, wenn das Lied irgendwo gespielt wird oder meine Shuffle-Playlist es ausspuckt. Krass, dass das schon wieder fast 10 Jahre her ist! Und ich Incubus immer noch nicht live sehen konnte …

Freitag, 16. Oktober 2015

My Chemical Romance – I'm not okay (2004)

Noch vor Incubus war ich allerdings süchtig nach My Chemical Romance, die mir zu der Zeit mit ihren Songs aus der Seele sprachen. Ich konnte mich erst nicht zwischen I'm not okay und Helena entscheiden, weil es damals meine absoluten Lieblingslieder waren, aber ersterer passt einfach besser zu mir und meinen Jugend-Jahren.

Zu der Zeit schminkte ich mich auch mit Kayal und versuchte möglichst »emo-mäßig«, rebellisch und anti rüberzukommen, wahrscheinlich, weil es damals »in« war und ich mich zu der Musik und Kultur (aber nicht ihren Bräuchen) hingezogen fühlte. Jetzt ist davon aber (zum Glück?) nicht mehr viel übrig.

Samstag, 17. Oktober 2015

The Killers – Mr. Brightside (2003)

Wenn ich The Killers mit Mr. Brightside höre, muss ich einfach tanzen und bekomme sofort gute Laune. Das Lied ist einfach unfassbar toll und erinnert mich daran, dass früher nicht alles scheiße war, sondern es auch mal gute Tage gab.

Im gleichen Atemzug möchte ich auch auf Panic! At The Disco hinweisen, die ähnliche Gefühle bei mir auslösen. Da ich mich hier aber nicht auf ein Lied beschränken konnte oder wollte, gibt es an dieser Stelle einfach nur diesen allgemeinen Hinweis bzw. Empfehlung.


Es war wirklich unfassbar schwierig diese Auswahl zu treffen. Am Anfang dachte ich noch, ich werde nie sieben Lieder zusammen bekommen – aber wenn man dann erstmal im »Jugendmodus« ist und in den alten (digitalen) Platten kramt, findet man einen Schatz nach dem anderen und kann sich zum Schluss gar nicht mehr entscheiden, welchen Song denn man jetzt posten möchte.

P.S.: Die Blogpost-Grafik zeigt ein Original-Foto meines Kinderzimmers aus dem Jahr 2002. Da das Foto aber nur wenige Pixel groß ist, weil es damals noch keine so guten (und für Teenager erschwinglichen) Kameras gab, habe ich es groß gezogen und dann unscharf gemacht. So viele Details aus meinem Leben wollte ich euch dann doch nicht zumuten.

Katharina

Ich bin Jahrgang ‘89, »digital native« und arbeite als Web-Entwicklerin in Frankfurt. Ich mag Webdesign, Fotografie, mein iPhone, Cookies und Latte Macchiato.

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